Kosaken in den Niederlanden
Kosaken-Einfluss in den Niederlanden
Im Jahre 1813 musste Napoleon nach großen Verlusten seine Truppen zurückziehen. Die Burg Deventer war eine der Städte, die durch den französischen Kommandanten Maymat belagert wurde. Wie in vielen Städten brach auch in Deventer ein Volksaufstand aus. Aus Deutschland schickten die Gegner (Engländer, Deutsche und Russen) eine Truppe von leicht bewaffneten Kosaken-Reitern nach Deventer, um den Volksaufstand zu unterstützen.
Ein Überraschungsangriff einer kleinen Truppe Kosaken auf das Brink-Tor von Deventer am 12. November 1813 scheiterte.
Ein zweites Attentat am 23. November 1813, um die Stadt in Besitz zu nehmen, scheiterte ebenfalls. Die meisten der Kosaken zogen dann weiter nach Zwolle, nur eine kleine Gruppe blieb auf einem hohen Punkt an der IJssel , um von dort aus Deventer zu observieren. Vor allem die Noordenbergpforte konnten die Kosaken von dort aus gut observieren. Diese Stelle ist auch heute noch zu erkennen durch den Kosakenweg, der auf den IJsseldeich bei Diepenveen stösst. An diesem Weg steht ein Lindenbaum, der mehr als 500 Jahre alt is und die Kosakenlinde genannt wird. Auch in Gorssel findet man noch Erinnerungen am die Anwesenheit von Kosaken. Auch dort, auf einem hohen Punkt in der Landschaft, genannt Husarenweg, gibs es einen Hügel, den man Kosakenhügel nennt und auf dem früher eine Hütte stand. Im Jahre 1941 wurde am diesem Ort ein Haus gebaut, welches Kosakenhügel genannt wird. Der Husarenweg war einst ein Verbindungsweg zwischen der Kaserne und den Übungsplatz der Husaren. In unmittelbarer Nahe befindet sich auch ein Kosakenweg.







